Anton Batliner erhielt den M.A. in Nordischer Philologie 1973 und den Dr.phil. in Phonetik 1978, beides an der LMU München. Von 1978 bis 1984 war er wissenschaftlicher Assistent am Institut für Nordische Philologie der Universität München. Bis 1984 waren seine Interessengebiete Skandinavische Literatur, Übersetzung, Sprache und Geschlecht, sowie Phonologie. Von 1984 bis 1996 war er in verschiedenen Forschungsprojekten beschaftigt, die Prosodie zum Thema hatten und die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bzw. vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wurden. 1992/93 war er Gastwissenschaftler am Daimler-Benz-Forschungszentrum in Ulm, sowie im Somersemester 1994 Gastwissenschaftler am IMS, Universität Stuttgart. Seit 1997 ist er wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Mustererkennung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Er ist Mitherausgeber eines Buches sowie Autor/Koautor von ca. 200 wissenschaftlichen Aufsätzen.
Sein Forschungsinteresse sind die Modellierung und automatische Erkennung von emotionalen Benutzerzuständen, Prosodie in der Sprachverarbeitung, uni- und multi-modaler Aufmerksamkeitsfokus, die automatische Bewertung nicht-nativer Sprache, sowie spontansprachliche Phänomene wie Häsitationen, Abbrüche, irreguläre Phonationen, etc.
Aktivitäten:
Reviewer: Journals: JASA, IEEE Transactions (div.), Speech Communication, Computer Speech and Language, Language and Speech, AHCI, JMUI, etc. Conferences: Interspeech, ICASSP, ICPhS, ACL, ASRU, ICMI, ACCI, etc.
Workshop/Sessions (co-) organzer: Emotional Corpora I, II, III (LREC), Paralinguistics (ICPhS 07), Non-prototypical Emotions (ACCI 09), Emotion Challenge (Interspeech 09), Computer Aided Pronunciation Training (Prosody 2010), etc.
Associated editor: IEEE Transactions on Affective Computing, Guest editor: AHCI, Speech Communication